CANYU Akademie von Texulting und SAN

Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen bearbeiten

Kundenanfragen, Vorschriften und eigene Nachhaltigkeitsziele bringen konkrete Aufgaben mit sich. In der CANYU Akademie klären Teams, was zu tun ist, bearbeiten den eigenen Fall und legen die nächsten Schritte fest.

  • Grundlagenmodule zum Einordnen einzelner Themen
  • Unternehmensworkshops zur Arbeit am eigenen Fall
  • Dienstleistung, wenn Zeit oder Spezialwissen fehlen
  • Ergebnisse, mit denen intern weitergearbeitet wird

Weiterbildung, Arbeit am eigenen Fall oder Übernahme einzelner Aufgaben. Der Umfang richtet sich nach Ihrer Ausgangslage.

Vom Bericht in die Umsetzung
Auslöser
  • CSRD / VSME
  • CO₂-Bilanz
  • EcoVadis
  • Kundenanforderungen
  • Energie & Fördermittel
CANYU-Methode
  • Verstehen
  • Erarbeiten
  • Anwenden
  • Verankern
Ergebnisse
  • Umsetzungsfahrplan
  • Verantwortlichkeiten
  • Maßnahmenliste
  • Folgeprojekte
4 Schritte · vom Auslöser zur Roadmap Anforderung Methode Ergebnis
Einstieg

Wo stehen Sie gerade?

Der passende Einstieg hängt davon ab, was bereits geklärt ist und welches Ergebnis Sie benötigen.

Grundlagenmodul

Thema einordnen

Sie möchten verstehen, was eine Anforderung für Ihr Unternehmen bedeutet.

Unternehmensworkshop

Am eigenen Fall arbeiten

Sie möchten Produkte, Daten, Prozesse oder Zuständigkeiten gemeinsam prüfen.

Dienstleistung

Aufgabe abgeben

Ihnen fehlen Zeit, Personal oder Spezialwissen für die Umsetzung.

Referenzen aus dem Netzwerk von Texulting

GUNTER HÜTTNER BauunternehmungECL euro.COURIER LogisticsNINERS ChemnitzDresdner EislöwenEisbären BerlinNickelhütte AueBürgschaftsbank SachsenGRK GruppeHaver & BoeckerSYS TEC electronicKohrener LandmolkereiGETT Group

Auswahl aus dem Referenzportfolio der Texulting GmbH. Weitere Praxisbeispiele auf Anfrage.

Problem

Warum Nachhaltigkeit oft im Bericht stecken bleibt

Viele Unternehmen sammeln ESG-Daten, erstellen Berichte oder beantworten Anfragen von Kunden, Banken und Lieferketten. Danach sind oft praktische Fragen offen: Wer ist verantwortlich? Was hat Priorität? Welche Fachbereiche müssen mitarbeiten?

Nachhaltigkeit bleibt abstrakt

Begriffe, Standards und Berichtspflichten sind bekannt. Der konkrete Bezug zum Arbeitsalltag fehlt.

Daten vorhanden, aber nicht steuerbar

Informationen liegen verteilt vor, Verantwortlichkeiten sind unklar und Prozesse sind nicht sauber eingebunden.

Fachbereiche fühlen sich nicht zuständig

Nachhaltigkeit bleibt bei wenigen Personen hängen, statt in Einkauf, Produktion, HR und Vertrieb anzukommen.

Maßnahmen werden nicht priorisiert

Gute Ideen entstehen, aber es fehlt eine klare Bewertung nach Wirkung, Aufwand und Umsetzbarkeit.

Umsetzung bleibt unverbindlich

Ohne Verantwortliche, Termine und Follow-up werden Maßnahmen nicht dauerhaft verankert.

Aufgabe der CANYU Akademie

Teams ordnen Anforderungen ein, legen Prioritäten fest und vereinbaren die weitere Bearbeitung.

CANYU-Methode ansehen
Warum CANYU

Wissen für die weitere Arbeit im Unternehmen

Externe Unterstützung kann eine einzelne Aufgabe übernehmen. Die CANYU Akademie verfolgt ein anderes Ziel: Beteiligte Personen verstehen das Vorgehen, arbeiten an der Lösung mit und können spätere Aufgaben besser einordnen.

Dafür gibt es Grundlagenmodule, Unternehmensworkshops und die Übernahme einzelner Aufgaben durch Texulting und ausgewählte Partner. Welches Format passt, hängt von der Ausgangslage ab.

Wissen

Klassische ESG-Schulung

  • Vermittelt Wissen
  • Oft allgemein gehalten
  • Wenig Anschluss an Unternehmensprozesse

Ergebnis: mehr Verständnis

Lernfortschritt

Standard-E-Learning

  • Flexibel skalierbar
  • Meist selbstgesteuert
  • Wenig Interaktion und Übertragung

Ergebnis: Lernfortschritt

Umsetzung

CANYU Akademie

  • Verbindet Wissen und Umsetzung
  • Bezieht Geschäftsführung, Fachbereiche und Mitarbeitende ein
  • Entwickelt Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Roadmap

Ergebnis: konkrete Umsetzung im Unternehmen

CANYU-Methode

Beteiligung statt Belehrung

Der Name leitet sich vom chinesischen cānyù (参与) ab: teilnehmen und sich beteiligen. Teams klären Anforderungen gemeinsam, beziehen sie auf ihren Bereich und halten bearbeitbare Schritte fest.

  1. 01

    Verstehen

    Anforderungen und Fristen verstehen und auf die eigene Situation beziehen.

  2. 02

    Erarbeiten

    Produkte, Daten, Prozesse und Zuständigkeiten gemeinsam untersuchen.

  3. 03

    Anwenden

    Vorlagen ausfüllen, Entscheidungen vorbereiten und Aufgaben festhalten.

  4. 04

    Verankern

    Verantwortliche benennen und die weitere Bearbeitung in bestehende Abläufe einordnen.

Angebote

Angebote nach Ausgangslage

Grundlagenmodule dienen der Einordnung. Unternehmensworkshops bearbeiten den eigenen Fall. Fachseminare vertiefen einzelne Themen.

Grundlagenmodul M-PPWR-1

PPWR verstehen und einordnen

Seit dem 12. August 2026 gelten die ersten Pflichten der EU-Verpackungsverordnung; in Deutschland hat das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz das bisherige Verpackungsgesetz abgelöst. Viele Unternehmen müssen noch klären, welche Rolle sie nach der Verordnung einnehmen, welche Verpackungen betroffen sind und welche Aufgaben zuerst bearbeitet werden müssen.

Das bearbeiten Sie im Modul

  • Aufbau und zeitliche Staffelung der PPWR
  • Rollen entlang der Wertschöpfungskette
  • betroffene Verpackungen und Pflichtenfelder
  • zuständige Abteilungen und vorhandene Informationsquellen
  • nächste interne Prüfaufträge

Das nehmen Sie mit

  • Orientierungsmatrix für einen Musterfall
  • Rollen- und Pflichtenübersicht
  • Fristenplan
  • Datenquellenübersicht
  • drei nächste Schritte für Ihr Unternehmen

Ablauf des halbtägigen Moduls

  1. Schritt 130 Min.

    Rollenquiz

    Einstieg und Einordnung der eigenen Situation

  2. Schritt 245 Min.

    Systematik und Fristen

    Aufbau der Verordnung und wichtige Termine

  3. Schritt 370 Min.

    Musterbetrieb

    Verpackungslandkarte an einem Praxisfall

  4. Schritt 470 Min.

    Pflichten und Daten

    Pflichtenwerkstatt und Datenquellen

  5. Schritt 525 Min.

    Nächste Schritte

    Auswertung und Ihre Drei-Schritte-Liste

Zuzüglich zwei Pausen.

  • 520 € netto je Person (offener Termin)
  • Inhouse: 3.120 € netto bis 6 Personen
  • Ort: Chemnitz oder bei Ihnen im Haus
  • Dauer: ein halber Tag (vier Zeitstunden plus Pausen)
  • 6 bis 10 Teilnehmende
  • Termine auf Anfrage
  • keine Vorkenntnisse erforderlich

Das Modul ersetzt keine Rechtsberatung, keine verbindliche Rollenfeststellung und keine Prüfung einzelner Verpackungen. EPR-Registrierungen, Konformitätsbewertungen und die Arbeit am eigenen Verpackungsportfolio erfolgen in separaten Formaten.

Unternehmensworkshop

Arbeit an der eigenen Ausgangslage

Im Unternehmensworkshop ordnen Teams Anforderungen ein, priorisieren Handlungsfelder und halten erste Maßnahmen mit Verantwortlichkeiten fest. Dauer und Umfang werden mit dem Unternehmen abgestimmt.

01Modul

ESG-Orientierung und Ausgangslage

Gemeinsames Verständnis schaffen, Anforderungen einordnen und aktuelle Situation sichtbar machen.

02Modul

Daten, Bericht und Anforderungen verstehen

Relevante ESG-, CO₂-, EcoVadis-, VSME- oder Berichtsthemen strukturieren und in Unternehmenslogik übersetzen.

03Modul

CANYU-Beteiligungsworkshop

Fachbereiche und Mitarbeitende aktiv einbinden, Potenziale identifizieren und erste Ideen entwickeln.

04Modul

Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Roadmap

Maßnahmen priorisieren, konkrete Schritte festlegen und Zuständigkeiten klären.

05Modul

Anschluss an Folgeprojekte

Verbindung zu CO₂-Bilanzierung, EcoVadis, VSME, Nachhaltigkeitsbericht, Energie und Fördermitteln herstellen.

Formatoptionen
  • Inhouse vor Ort
  • Hybrid
  • Kompakte Workshopreihe
  • Führungskräfteformat
  • Teamformat
  • Multiplikatoren-/Botschafterformat

Preise, Termine und Umfang werden je Ausgangslage und Zielgruppe abgestimmt, auf Anfrage.

Seminarkatalog

Fachseminare zu einzelnen Themen

Zur Auswahl stehen fünf Seminare der Texulting GmbH. Sie können einzeln, als Reihe oder inhouse gebucht werden. Termine und Konditionen erhalten Sie auf Anfrage.

Der freiwillige VSME-Standard gibt KMU eine überschaubare Grundlage, um Nachhaltigkeitsinformationen zu erfassen, zu strukturieren und in einem eigenen Bericht darzustellen. Erarbeitet wird das anhand eines Modellunternehmens.

Inhalte

  • Einordnung von CSRD, ESRS und VSME sowie Anforderungen aus Lieferketten
  • Aufbau des VSME mit Basis- und Zusatzmodul, Berichtsumfang und Grenzen
  • Stakeholderanalyse und vereinfachte Wesentlichkeitsanalyse
  • Daten, Nachweise und Verantwortlichkeiten organisieren
  • CO₂-Bilanzierung als Bestandteil des Berichts (Überblick)
  • Aus Daten wird ein verständlicher Bericht
  • Nachhaltigkeitskommunikation ohne Greenwashing (EmpCo)
  • Berichtsdaten für Kundenanfragen, EcoVadis und Finanzierung nutzen

Zielgruppe

Nachhaltigkeits-, Umwelt- und ESG-Verantwortliche sowie Fach- und Führungskräfte aus QM, Controlling, Personal, Einkauf, Kommunikation, Produktion und Facility Management. Vorkenntnisse nicht erforderlich.

Referent/in: Marc Heinrich (Texulting GmbH)

Alle Seminare sind einzeln oder als Reihe buchbar und werden auf Ausgangslage und Zielgruppe angepasst. Termine und Konditionen auf Anfrage.

Themen

Weitere Themen

Die CANYU Akademie entwickelt ihre Angebote schrittweise. Je nach Thema stehen Grundlagenmodule, Unternehmensworkshops oder Dienstleistungen zur Verfügung.

Grundlagenmodul verfügbar

PPWR und Verpackungen

Modul ansehen
Format in Vorbereitung

VSME und Berichterstattung

Interesse vormerken
Unternehmensbezogene Formate

CO₂-Bilanzen

Gespräch anfragen
Grundlagen und begleitete Bearbeitung

EcoVadis und CDP

Format klären
Individuelle Formate

Energie und Immobilien

Thema besprechen
Orientierung und Aufbau betrieblicher Strukturen

Nachhaltigkeitsmanagement

Einstieg klären
Zielgruppen

Für Unternehmen, die Nachhaltigkeit breiter verankern wollen

Geschäftsführung

Überblick, Prioritäten, Entscheidungsgrundlage und Umsetzungslogik.

Nachhaltigkeitsverantwortliche

Struktur, interne Beteiligung, Maßnahmenpipeline und Anschluss an Berichtspflichten.

Fachbereiche

Verständliche Übersetzung in konkrete Aufgaben, Prozesse und Verantwortlichkeiten.

HR / Organisation

Beteiligung, Befähigung, Kulturentwicklung und interne Kommunikation.

Einkauf / Produktion / Energie

Konkrete Hebel für Daten, Lieferkette, Energie, CO₂ und operative Maßnahmen.

Mitarbeitende

Beteiligung, Orientierung und konkrete Möglichkeiten, selbst mitzuwirken.

Vorher / Nachher

Ausgangslage und Arbeitsergebnis

Die Übersicht zeigt, welche offenen Punkte in den Formaten bearbeitet werden und welche Unterlagen oder Festlegungen daraus entstehen können.

Vergleich: Vorher liegt der Bericht vor, Daten sind verteilt, Zuständigkeiten unklar, Maßnahmen offen. Nachher sind Prioritäten definiert, Verantwortliche benannt, Maßnahmen beschlossen und eine Roadmap vorhanden.
Ergebnisse

Mögliche Arbeitsergebnisse

Welche Ergebnisse vorliegen, hängt vom gewählten Format und der Ausgangslage ab. Typisch sind die folgenden Unterlagen und Festlegungen.

Gemeinsames Nachhaltigkeitsverständnis
Priorisierte Handlungsfelder
Maßnahmenliste mit konkreten Schritten
Verantwortlichkeiten und Rollen
Umsetzungsfahrplan
Anschlusslogik für ESG, CO₂, EcoVadis, VSME, Bericht, Energie, Förderung
Grundlage für interne Kommunikation
Ansatzpunkte für Folgeprojekte
Bestehende Vorarbeiten

Vorhandene Ergebnisse weiterverwenden

Berichte, CO₂-Bilanzen, EcoVadis-Bewertungen, Energieprojekte und Nachhaltigkeitsstrategien können als Arbeitsgrundlage dienen. Das Format richtet sich danach, was bereits vorliegt.

Nach dem Nachhaltigkeitsbericht

Vom Bericht zu Maßnahmen und Verantwortung.

Nach der CO₂-Bilanz

Von Emissionsdaten zu Reduktionshebeln.

Nach EcoVadis

Von Scorecard-Ergebnissen zu Verbesserungsmaßnahmen.

Vor VSME / CSRD

Von Unsicherheit zu Struktur und Datengrundlage.

Bei Energieprojekten

Von Potenzialen zu Umsetzung und Förderung.

Für Kultur und Beteiligung

Von Top-down-Kommunikation zu aktiver Mitwirkung.

Partner

Wer Angebote für CANYU entwickelt

Die ersten Formate entstehen gemeinsam bei Texulting und SAN. Weitere Fachleute können hinzukommen, wenn ihre Angebote der CANYU-Methode entsprechen und an konkreten betrieblichen Aufgaben arbeiten.

Partner
Texulting GmbH

Operative ESG-Praxis, CO₂-Bilanzierung, EcoVadis, VSME und Nachhaltigkeitsberichterstattung, Energie- und Fördermittelkompetenz, CANYU-Methode sowie Praxisfälle aus mittelständischen Unternehmen.

Partner
SAN – Solutions & Academy Alexander Neske

Akademie-Architektur, Strategie, Prozesse, Daten, Technologie, didaktische Strukturierung sowie Skalierung und Wiederholbarkeit des Formats.

Ausgewählte Fachleute, gemeinsamer Standard

  • nachweisbare Fach- und Projekterfahrung
  • einheitliche Modulstruktur
  • Arbeit an nachvollziehbaren Fällen
  • Ergebnisse, die im Unternehmen weiterverwendet werden können
  • regelmäßige fachliche Aktualisierung
FAQ

Häufige Fragen zur CANYU Akademie

Die Termine werden vorbereitet und zeitlich begrenzt. Am Ende stehen festgehaltene Aufgaben und Verantwortlichkeiten.
Nächster Schritt

Welches Thema steht bei Ihnen an?

Schildern Sie uns kurz den Anlass. Wir klären, ob ein Grundlagenmodul, ein Unternehmensworkshop oder eine direkte Umsetzung sinnvoll ist.

  • Unverbindliches Erstgespräch
  • Offener Termin oder Inhouse
  • Antwort innerhalb weniger Werktage
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